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Resident Evil Zero :: Gamecube ::

Zurück zur Startseite28. Januar 2003

Zum Fürchten schön
Anfang März kommt Capcoms neues Gruselabenteuer "Resident Evil Zero" in den Handel. Im Spiel geht Spezialagentin Rebecca Chambers der Frage nach, wie das Böse nach Raccoon City, dem Ort der Handlung der "Resident Evil"-Spiele, kam. Schon bald nach Spielstart steht dem hübschen Mädchen der Schrecken ins Gesicht geschrieben: Sie ist gefangen in einem entgleisten Zug voller Zombies. Plötzlich nimmt der Zug Fahrt auf und startet ins Ungewisse.

Der Schrecken um die Ecke
Es ist diese Furcht vor dem Unbekannten, von der Capcoms "Resident Evil"-Serie seit jeher lebt. Ständig hat man die Angst im Nacken. Hunde brechen durch Fenster, um die Ecke lauern Untote auf frisches Menschen-Futter. Ein Teil der Schockeffekte geht auf die statische Umgebung zurück, die durch die überraschenden Perspektivwechsel der Kamera kontrastiert wird, sobald der Held um die Ecke läuft. Grundsätzlich funktioniert auch "Resident Evil Zero" nach diesem Grundschema. Leider sind auch die langweiligen "Tür auf/Tür zu"-Szenen beim Bildwechsel wieder im Spiel enthalten.

Im Team überleben
Das exklusiv für den Gamecube entwickelte "Resident Evil Zero" bringt einige frische Ideen mit. So ist die Heldin nicht lange allein auf sich gestellt. Nach kurzer Zeit trifft Rebecca auf Bill Coen, einen entflohenen Sträfling und mehrfachen Mörder. Die Not schweisst das Team zusammen. Von nun an kämpfen Rebecca und Bill Seite an Seite, lösen gemeinsam Puzzles und tauschen Waffen aus. Man steuert einen Helden mit dem linken Analogstick und kann per Feuerknopf binnen Sekundenbruchteilen zum Partner wechseln. Sollte der im Weg stehen, lässt sich dessen Position mit dem rechten Analogstick korrigieren.

Gemeinsam sind sie stark
Beide Figuren können an verschiedenen Orten aktiv sein und sich in Gefechten automatisch Schützenhilfe leisten. Wenn ein Partner in Gefahr ist, bekommt man das per Funkspruch mitgeteilt und kann zur Hilfe eilen. Wenn Rebecca über einem Abgrund baumelt und sich mit den Fingern an die Felskante krallt, ist das auch dringend notwendig, denn das Ableben der Helding bedeutet zugleich "Game over". Nur Rebecca kann Heiltränke mixen und Gegenstände kombinieren. Bill ist eher die robuste Kämpfernatur.

Kämpfe ohne Ende
Mit Messern und Pistolen kämpft das Duo gegen entstellte Menschen, Riesenspinnen, Tausendfüßler und Zombie-Missbildungen. Dabei zerren mehr als bisher Schockmomente an den Nerven. Leichen springen aus dem Wandschrank, Larven prasseln von der Zimmerdecke, Riesenkakerlaken rasen auf die Kamera zu. So dringt man immer tiefer in die Geheimnisse um Raccon City ein, studiert Tagebücher, wertet Notizen aus und kombiniert sich dem Finale entgegen.

Prächtige Grafik
Die Schauplätze des Geschens leben von wunderschönen Details wie dem Regen an Zugfenstern und dem Kerzenlicht, das flackernde Schatten wirft. Keller, Wohnräume und Fabriken sehen hier noch stimmungsvoller aus als im kürzlich erschienenen "Resident Evil One"-Remake. Gut: Munition, Kräuter und andere in der Umgebung hinterlegte Hilfsmittel machen durch ein gut sichtbares Blinken auf sich aufmerksam.

Fazit
Durch das Partnertausch-System betont Capcoms Gamecube-Spiel "Resident Evil Zero" den Abenteuer-Aspekt. Hartgesottene Gamer erwartet ab dem 7. März ein Gruselfest mit Topgrafik und spannenden Filmszenen. Der moderate Schwierigkeitsgrad des Spiels kommt Einsteigern entgegen. Für ängstliche Gemüter und Kinder ist der neue "Resident Evil"-Sproß aber eindeutig nicht geeignet.

Titel: Resident Evil Zero
Genre: Horror-Abenteuer
System: Gamecube
Hersteller / Publisher: Capcom
Release-Termin: 7. März 2003
Preis: zirka 60 Euro

Quelle: T-Online




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Lara Croft - Angel of Darkness

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Dungeon Siege

Zurück zur Startseite15. August 2002

ist zur Zeit auf meinem Rechner aktuell. Immer wenn ich ein bischen Zeit habe und nicht gerade an diese Seite bastle, gönne ich mir einen Level in diesem epischen Rollen Spiel. Baldur´s Gate hat das Rollen Spiel Genere zu neuem Leben erweckt und konnte, Dank einfacher Bedienbarkeit viele Fans gewinnen. Wem jedoch immer noch ein Rollen Spiel zu komplex ist, sollte sich echt mal Dungeon Siege anschauen. Wer in Baldur´s Gate vor Spielbeginn Stunden damit verbrachte, seinen Charakter zu erschaffen (hat mir aber immer sehr viel Spaß gemacht), kann in Dungeon Siege sofort los legen. Die Spiel Figur entwickelt sich erst im Spiel Verlauf. Die Waffe oder Magie die sie am meisten benutzt, beherrscht sie auch am besten. Festgelegte Charakterzüge, wie "Recht schaffend neutral" oder "Chaotisch böse" gibt es (leider) nicht. Allerdings ist das Drehen des Spiel Feldes und das heran zoomen bis ins letzte Detail derartig schön anzuschauen, daß ich nicht mehr darauf verzichten möchte. Besonders lobenswert ist die Tatsache, daß Dungeon Siege die Spiele Stände in einem Ordner in den "Eigenen Dateien" ablegt.

Als kleinen Gag mein aktueller Spiele stand zum Download

Spiele stand + Party

Vorgehensweise
Im Ordner "Eigene Dateien" benennt Ihr den Dungeon Siege Ordner um in "Dungeon Siege1". Dann erstellt Ihr einen neuen Ordner mit Namen "Dungeon Siege" und kopiert den Inhalt von "Dungeon Siege1" dort hinein. Im Unter Ordner "Save" von "Dungeon Siege" (Kopie) löscht Ihr alles und fügt den Spiele stand und Party ein.

Um Euer Spiel zu laden: "Dungeon Siege" löschen und "Dungeon Siege1" wieder umbenennen in "Dungeon Siege" fertig.

Dungeon Siege


Ein benachbarter Bauernhof wird von geheimnisvollen Kreaturen und Monstern überfallen und niedergebrannt. Der schwer verletzte Nachbar kann gerade noch Eueren Hof erreichen um Euch zu warnen bevor er stirbt. In Euerer Hand liegt die Zukunft des Königreiches. Mit einem Stock bewaffnet zieht Ihr los. Auf Euerrem Weg müsst Ihr gegen Kreaturen aus dem Totenreich und dunkle Gestalten bestehen.

Nicht geschafft
Der Beginn von Dungeon Siege aus dem Hause Microsoft klingt wohl bekannt. In den Händen eines armen Bauern liegt das Schicksal der gesamten Welt. Bereits vor der Veröffentlichung von Dungeon Siege wurde gerätselt, ob der lang erwartete Adventure-Kracher Diablo 2 vom Thron stoßen könnte. Das hat Dungeon Siege nicht geschafft. Trotzdem glänzt das Game mit einigen tollen Features.

Atemberaubende Grafik
Atemberaubend ist die Grafik. Dabei wird ein erstaunlicher Detailreichtum gezeigt. Die Ansicht kann stufenlos gezoomt werden. Und der Kamerawinkel kann sogar um ein paar Grad gekippt werden, um ein bisschen mehr Weitsicht zu bekommen. Und auch beim Spielen geht es flüssig. Erfahrene Rollenspieler werden das Problem kennen: Beim Durchkämmen einer Stadt wird beim Gang in jedes Haus erst einmal mehr oder weniger lange geladen. Das fällt bei Dungeon Siege weg. Beim Betreten eines Hauses oder Dungeons verschwindet einfach das Dach. Der Spielfluss wird so nicht gestört.

Einsteigerfreundlich
Ein großes Lob gibt es auch in Punkto Steuerung. Vor allem Adventure-Einsteiger werden sich daran erfreuen. Die Inventarliste jedes Charakters lässt sich schnell per Mausklick direkt auf den Spielbildschirm holen. Dabei können alle Inventarlisten nebeneinander gelegt werden und Gegenstände bequem ausgetauscht werden. Noch ein Plus: Ein Packesel unterstützt die Party beim Tragen der gesammelten Tränke, Waffen und Rüstungen. Während der vielen Kämpfe kann per Mausklick zwischen Fern- oder Nahkampf und Zaubersprüchen gewechselt werden



Learning by doing
Hartgesottene Rollenspiel- und Adventure-Fans werden sich ärgern: die Charaktereigenschaften lassen sich am Anfang kaum beeinflussen. Wer seine Magie-Fähigkeiten stärken möchte, muss im Laufe des Spiels eben viel Magie anwenden. Für Nah- oder Fernkämpfer gilt das gleiche. Learning by doing also. Den Anfänger dagegen wird das freuen. Im Laufe des Spiels trifft man nur selten auf einen Gegner den man mit den momentanen Mitteln nicht besiegen könnte. Wer sich nach dem Kampf ein wenig Zeit lässt, dessen Lebens- und Kampfkraft steigt von selbst wieder. Für eilige Kämpfer gibt es überall im Spiel Heiltränke.

Schwache Story
Ein Schwachpunkt ist die Story. Armer Bauer zieht los, die Welt zu retten, sucht sich den großen Feind und fertig. Dazwischen ist allerdings nicht sehr viel. Die eher etwas eintönigen Nebenquests sind kaum der Rede wert. Denn auch dort ist fast nur Monsterschlachten angesagt. Geredet wird nur selten. Dörfer und Kneipen sind erstaunlich leer und laden nicht gerade zum Verweilen ein. Kurz: Man ist froh wenn man wieder auf Monster-Jagd gehen darf.

Fazit
Dungeon Siege hat es nicht geschafft, Diablo 2 vom Thron zu stoßen. Fans des Genres werden für Dungeon Siege nur ein Lächeln übrig haben (es aber trotzdem spielen). Einsteiger hingegen werden das Spiel lieben. Sie müssen sich nicht mit komplizierten Charaktergenerierungen aufhalten. Vielmehr geht es erst einmal darum, ein wenig Rollenspiel- und Adventure-Luft zu schnuppern. Und wer Dungeon Siege durchgespielt hat bekommt auf jeden Fall Lust auf mehr.

Titel: Dungeon Siege
Wertung: gut
Systemanforderungen: Pentium II mit 300 MHz, 32 MByte RAM, DirectX-kompatible Grafikkarte, 500 MByte Festplatten-Speicher, DirectX-kompatible Soundkarte, DirectX 8.0a
Genre: Action-Rollenspiel
Publisher: Microsoft
Preis: ca. 50 Euro


Neverwinter Nights

Zurück zur Startseite14. September 2002



Mit dem opulenten Rollenspiel "Baldur's Gate" hauchte die Firma "Bioware" dem welken Genre vor vier Jahren neues Leben ein. Seitdem strickten die Entwickler fleißig an "Neverwinter Nights". Unter anderem wurde eine eigene 3D-Engine programmiert sowie Grafiker, Sound-Spezialisten und Designer bemüht, um ein würdiges Nachfolgespiel zu schaffen. Der riesige Aufwand hat sich gelohnt: "Neverwinter Nights" kann mit zeitgemäßer Polygon-Optik und ambitioniertem Mehrspieler-Part aufwarten, ohne die klassischen Rollenspiel-Tugenden außer Acht zu lassen.

Klassisches Szenario

"Neverwinter Nights" wird nach den Regeln der dritten Edition von "Dungeons & Dragons" gespielt. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der Stadt Neverwinter aus den "Vergessenen Reichen", die von einer furchtbaren Seuche heimgesucht wird. Viele Einwohner fallen der unheilbaren Krankheit zum Opfer, marodierende Räuberbanden drangsalieren die unschuldige Bevölkerung, und selbst die Toten wollen nicht in ihren Gräbern bleiben. In ihrer Verzweiflung rufen die Stadtherren alle verwegenen Abenteurer des Umlands zur Hilfe - darunter auch den Spieler.

Prächtige Grafik
Trotz düsterer Grundstimmung präsentiert sich die Grafik des Spiels in prächtigem 3-D-Gewand, denn die betagte Bitmap-Optik von "Baldur's Gate" ist endgültig passé. Die von Bioware entwickelte Aurora-Grafikengine glänzt mit hochauflösenden Texturen, eindrucksvollen Lichtspielen und Echtzeit-Schattenwürfen, die dank frei beweglicher Sichtperspektive samt stufenloser Zooms aus beliebigem Blickwinkel bewundert werden dürfen. Hübsch animierte Charaktere und opulente Partikel-Effekte verschönen die Optik, die schon auf mittleren PC-Systemen recht flüssig läuft und im Optionsmenü bequem an die heimische Hardware angepasst werden kann.

Viele Talente und Zaubersprüche
Die effektvolle 3D-Präsentation lässt zunächst ein actionlastiges Spielgeschehen vermuten. Die tatsächliche Spieltiefe von "Neverwinter Nights" offenbart sich aber schon bei der Charakter-Generierung. Hier werden aus sieben Rassen sowie elf Berufsklassen maßgeschneiderte Helden erschaffen. Die Wahl ihrer Fähigkeiten und Attribute hat Auswirkung auf diverse Talente, die jede Berufsklasse beherrscht: So können Spezialisten besonders gut Schlösser knacken, Gegenstände identifizieren oder feindliche Angriffe parieren. Zusätzliche Begabungen und Spezialattacken kann man im Spielverlauf lernen. Auch die Magie kommt mit mehr als 200 Zaubersprüchen nicht zu kurz. Der Detailreichtum von "Neverwinter Nights" mag anfangs geradezu überwältigend wirken, doch dank des umfangreichen Handbuchs und einiger lehrreicher Tutorials kommen auch Einsteiger schnell mit dem komplexen Fähigkeiten-System zurecht.

Mitstreiter anheuern
Taktisches Kalkül bestimmt die zahlreichen Kämpfe des Spiels: Per Tastendruck pausiert man den Echtzeit-Betrieb, weist Spezialattacken zu und setzt Zaubersprüche oder heilende Tränke ein. Von einer ganzen Gruppe anwählbarer Charaktere müssen sich Rollenspiel-Veteranen jedoch verabschieden, denn die Abenteuer von "Neverwinter Nights" bestreitet man ausschließlich mit einer Hauptfigur. Ganz allein muss der Solo-Held im Spielverlauf dennoch nicht bleiben, denn in Tavernen und Tempeln darf man mutige Mitstreiter für bare Münze anheuern. Obwohl die Helfer weitgehend autonom agieren und nur mittels einiger Basis-Kommandos kontrolliert werden können, erweisen sie sich als hilfreiche Verbündete, die sich mutig in den Kampf stürzen und gelegentlich sogar nützliche Spezialfertigkeiten anwenden, die dem Hauptcharakter fehlen.

Attraktiver Multiplayer-Modus
Trotz der üppigen Rahmenhandlung wendet sich "Neverwinter Nights" nicht nur an passionierte Einzelspieler. Die Multiplayer-Abteilung erlaubt gleich zwölf verschiedene Spielmodi, die vom kurzweiligen "Action"-Scharmützel bis hin zu ausgedehnten Team-Abenteuern reichen. Ambitionierten "Dungeon Mastern" spendiert Bioware außerdem einen leistungsstarken Editor, mit dem die Konstruktion neuer Szenarien nach kurzer Einarbeitungszeit erfreulich leicht von der Hand geht. Wer etwas Zeit und Phantasie investiert, kann ganze Spielwelten entwerfen, neue Charaktere und Ereignisse einfügen und ein individuelles Rollenspiel-Abenteuer verwirklichen, das sogar online gespielt werden kann.

Fazit
Mit "Neverwinter Nights" liefert Bioware ein beeindruckendes Rollenspiel-Paket ab, das Einsteiger und Experten gleichermaßen begeistert. Völlig makellos ist das Game zwar nicht, denn manche Areale wirken trotz ansehnlicher Texturen zu steril und die hakelige Wegfindungs-Routine lässt Charaktere mitunter etwas planlos in der Gegend herumirren. Ansonsten gibt sich der Titel jedoch keine Blöße und garantiert wochenlangen Spielspaß.


Titel: Neverwinter Nights
Genre: Rollenspiel
Wertung: Sehr gut
Mindest-Systemvoraussetzung: Windows 98/ME/2000/XP, 450 MHz-CPU, 96 MB RAM (Win 98/ME), 128 MB RAM (Windows 2000/XP), 1,2 GB Festplattenplatz, 16 MB-Grafikkarte, 8x-CD-ROM-Laufwerk
Publisher: Infogrames
Entwickler: Bioware
Preis: ca. 50 Euro


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